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Archiv für die Kategorie „Allgemein“

Alles super, oder was? Die Super-Zins-Mogelpackungen der Banken

Alles außer super: Die Super-Zins-Mogelpackungen der BankenDie Verbraucherzentralen weisen mit schöner Regelmäßigkeit auf den Trick mit der Vorratspackung hin: “Mega-Spar-Paket” steht dann auf der 15-kg-Waschmittelpackung, “Super-Vorrats-Pack” auf der 2kg-Dose Gummibärchen. “Wer große Mengen kauft, spart automatisch!”, denkt sich die Hausfrau und schleppt den Weißen Riesen nach Hause. Doch wer nachrechnet, stellt oft fest, dass der Preisunterschied zu kleinen Packungen minimal bis nicht vorhanden ist – und das Super-Angebot eine Super-Mogelei.

Verständlich, dass die Enttäuschung des Verbrauchers groß ist, wenn sich etwas “super” nennt, das höchstens die Bezeichnung “normal” verdient hat. Doch dieses Phänomen begegnet uns natürlich nicht nur im Supermarkt, sondern auch – Sie ahnen es sicher – bei den Banken. Diesen Beitrag weiterlesen »

Finanzen 2011 – Was bringt das neue Jahr?

2011 - Was bringt das neue Jahr finanziell?Noch immer liegt Deutschland unter einen weißen Decke und nicht nur die Schulkinder genießen ihre freien Tage, da kommt im Finanzsektor bereits Bewegung auf. Schon seit dem Jahreswechsel profitieren alle Sparer von einer Erhöhung der gesetzlichen Einlagensicherung: Ab sofort beträgt die obligatorische Einlagensicherung 100.000 Euro pro Bank und Kunde (bisher 50.000 Euro). Sie gilt für alle Banken und erstreckt sich auf Anlageformen wie Girokonto, Tagesgeld, Festgeld und Sparbuch.

Automatengebühren & Girocardsicherheit

Noch ein paar Tage müssen sich die Bankkunden allerdings noch gedulden, bis die nächste verbraucherfreundliche Neuerung des Jahres wirksam wird: Ab dem 15. Januar werden von allen Geldautomaten die Kosten einer Diesen Beitrag weiterlesen »

Die Tücken der Statistik – Teil 1

Heute: Der Bankenverband und das Online Banking

Die Ergebnisse der vor kurzem veröffentlichten Umfrage des Bankenverbands sind in weiten Teilen nicht überraschend und als falsch kann man sie erst recht nicht bezeichnen. Die Umfragewerte bestätigen lediglich das, wovon sowieso ausgegangen wird.


So ist die Nutzung von Online Banking Angeboten unter jungen Erwachsenen besonders weit verbreitet, darüber hinaus nimmt die Häufigkeit der Nutzung parallel mit dem Alter der befragten Personen stetig ab (siehe Grafik). So weit, so gut. Doch eine Zahl in der Statistik des Bankenverband sorgt dann doch für etwas Verwunderung: Kaum jemand, der gerade erst die Volljährigkeit erreicht hat, nutzt Online Banking!



Nun befindet sich zwar (vermutlich) kein Fehler in der Statistik, aber eine Erklärung für die doch etwas überraschenden Werte wird auch nicht geliefert. So kann leicht der Eindruck entstehen, der Anteil der 18-24jährigen, die für ihre Bankgeschäfte das Internet nutzen, sei so hoch beziehungsweise niedrig wie bei den 40-49jährigen.


Dabei dürfte die kuriosen Zahlen anders zu erklären sein: Viele 18-24jährige werden ihre Finanzen nicht aktiv regeln, da entweder kaum eigenes Einkommen vorhanden ist und/oder noch die Eltern bei den Finanzen (mit)entscheiden. Eine jugendliche Vorliebe für die Filiale um die Ecke wird jedoch kaum der Grund für die seltsamen Zahlenwerte sein.


Wie immer gilt bei Statistiken, insbesondere wenn sie auf Umfragen basieren, dass die Ergebnisse genau und vor allem kritisch betrachtet werden müssen.


Statistik des Bankenverbands: Online Banking - Nutzung nach Alter



Die Umsetzung der Verbraucherkreditrichtlinie – ein Drama in 3 Akten (II)

EU-Richtlinie_LogoAm 16. Januar 2008 wurde die Verbraucherkeditrichtlinie auf EU-Ebene verabschiedet, seit dem 3. August 2009 steht fest, wie diese in Deutschland umgesetzt werden muss. Über 11 Monate Zeit blieb deutschen Kreditinstituten, einen Plan zu entwickeln, der einen reibungslosen Ablauf der Umstellung und rechtzeitige ausführliche Information an Kunden und Vermarkter garantiert hätte. Und dann war er da, der 11. Juni 2010.

Was bisher geschah: Die Rechtsabteilungen der Kreditgeber haben ihr Möglichstes getan, um ohne Nutzung der Mustervorlagen des Gesetzgebers eine für jede Bank individuelle Lösung für die Frage zu finden, welche Angaben zu den Pflichtangaben gehören und in welcher Form diese dargereicht werden müssen.


2. Akt: Wer hat Angst vor Graf Zahl?

Waren im ersten Akt noch die Rechtsabteilungen der einzelnen Kreditgeber gefragt, sind die Hauptakteure des zweiten Akts die Finanzgenies – schließlich gilt es, repräsentative/realistische/realitätsnahe Beispiele (je nach Auslegung) zu finden, bei denen Sollzins, effektiver Zins, Bearbeitungsgebühr und der vielzitierte “2/3-Zins” ihren großen Auftritt haben. Zudem erwartet der Gesetzgeber (und die EU), dass der effektive Zins zukünftig über diese Formel berechnet wird:

Formel effektiver Zins

Eine schwierige Aufgabe für den Otto-Normalverbraucher, aber doch nicht für die hellen Köpfe einer Bank, oder? Was kann da schon schief gehen?

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Die Umsetzung der Verbraucherkreditrichtlinie – ein Drama in 3 Akten (I)

EU-Richtlinie_Logo


Am 16. Januar 2008 wurde die Verbraucherkreditrichtlinie auf EU-Ebene verabschiedet, seit dem 3. August 2009 steht fest, wie diese in Deutschland umgesetzt werden muss. Über 11 Monate Zeit blieb deutschen Kreditinstituten, einen Plan zu entwickeln, der einen reibungslosen Ablauf der Umstellung und rechtzeitige ausführliche Information an Kunden und Vermarkter garantiert hätte. Und dann war er da, der 11. Juni 2010.




1. Akt: Interpretation des §6 PAngV

Kurz zusammengefasst – der §6 PAngV (Preisangabeverordnung) besagt, dass jeder, der für den Abschluss eines Kreditvertrags wirbt und dabei Zinsen oder andere Angaben zum Preis nutzt, fortan einige Pflichtangaben zu leisten hat.

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