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Archiv für die Kategorie „Der kritische Blick“

PIN: Geheimzahlen prima selbstgebastelt mit den Volksbanken und Raiffeisenbanken

Achtung Geheimzahl!

Eine echte Premiere können am 1. Februar die Kunden der Volksbanken und Raiffeisenbanken feiern, wenn sie erstmals die Möglichkeit erhalten, die persönliche Geheimzahlen ihrer ec-Karten beziehungsweise girocards selbst auszuwählen.

Dies gilt zuerst einmal aber nur für ec-Karten/girocards mit einer Gültigkeit von mindestens bis 2013, für alle anderen erfolgt die Umstellung dann im Herbst 2012. Die Kreditkarten der Genossenschaftsbanken werden ebenfalls auf das System der individuellen PIN umgestellt, dies erfolgt schrittweise.

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Viele Wege führen zu Fans: Ethische Bank hat Nase bei Facebook vorn

Auch im Dezember standen die Deutsche Bank, Cortal Consors und die GLS Bank im BASIN-Ranking auf den Plätzen 1 bis 3 – wie aber kommt es, dass ausgerechnet drei Banken, die sich in Ausrichtung, Größe und Kundenzahl derart unterscheiden, in Social Media ähnlich erfolgreich sind? Diesen Beitrag weiterlesen »

10 Anzeichen, dass ein Tagesgeldkonto nicht das Richtige für Sie ist

10 Anzeichen, dass ein Tagesgeldkonto nicht das Richtige für Sie ist Hohe Zinsen, Neukundenaktionen, Flexibilität – alle reden immer nur von den Vorteilen eines Tagesgeldkontos. Doch ein solches Konto taugt einfach nicht für jeden! Woran Sie merken, dass Sie nicht der Typ dazu sind? Wir haben die 10 sichersten Anzeichen dafür gesammelt, dass ein Tagesgeldkonto nichts für Sie ist.

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Frankfurter Rundschau: Fragwürdige Empfehlungen? Fragwürdige Recherche!

“Fragwürdige Empfehlungen” titelt die Frankfurter Rundschau und kritisiert im zugehörigen Artikel die Vorgehensweise von Verbraucher- und Vergleichsportalen. Dass sich die Zeitung mit schlechten Vergleichen auskennt, zeigt das Äpfel-und-Birnen-Beispiel der unauffindbaren BMW Bank. Diesen Beitrag weiterlesen »

Der Leitzins auf dem großen Sprung: 1,00% → 1,25% → ?

Der Leitzins steigt - wer profitiert?2,50% sollen es werden, so die einhellige Meinung zahlreicher Experten. Ob der Leitzins diesen Wert nun bereits Ende 2011 erreichen wird, oder doch bis 2012 gewartet werden muss, wird allerdings noch kontrovers diskutiert. Eins ist jedoch klar: Schon der bescheidene Schritt von 1,00% auf 1,25% hat die Fantasie aller Beteiligten nachhaltig beflügelt. Doch warum die ganze Aufregung über eine Zinsanpassung in Höhe von einem viertel Prozentpunkt?

Zwei Gründe gibt es für das hohe Interesse an der Leitzinserhöhung: zum einen der Anstieg der Inflationsrate auf über 2,00%, zum anderen das aktuell sehr niedrige Zinsniveau im Bereich der Geldanlagen. Während die eine Fraktion einen Anstieg der Verbraucherpreise beklagt und ein Lockerlassen der Zins-Zügel durch die Europäische Zentralbank fordert (und nun natürlich auch begrüßt), spekulieren die Vertreter der Anlagezinsfraktion auf höhere Zinsen für Tagesgeld, Festgeld & Co. Doch wer profitiert letztendlich von einer Erhöhungen des Leitzinssatzes? Diesen Beitrag weiterlesen »

Garantiert keine Garantie – Vom sogenannten Garantiezins bei Lebensversicherungen

Garantiezins oder Höchstrechnungszins, das ist hier die Frage!Immer wenn von Lebensversicherungen die Rede ist, ist auch der Garantiezins nicht weit. Ähnlich wie der Leitzins der EZB ist der sogenannte Garantiezins zum Gradmesser geworden, wenn es um die Rentabilität einer Lebensversicherung geht. Dabei ist nicht einmal der Begriff selbst korrekt.

Höchstrechnungszins statt Garantiezins

Dass „Garantiezins“ eine falsche Bezeichnung für den Höchstrechnungszins ist, ist dabei noch das geringste Übel. Leider ist jedoch im Begriff Garantiezins das Wörtchen Garantie enthalten, was im Kontext der Verzinsung der Versicherungsbeiträge nur zu leicht zu Missverständnissen führen kann – und das auch immer wieder tut.
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Malen nach Zahlen – Wenn sich Banken verrechnen

Als Banker muss man vielleicht kein Mathe-Genie sein, ein gewisses Gefühl für Zahlen ist bei der Ausübung dieses Berufs aber sicher hilfreich, wenn nicht sogar vorauszusetzen – sollte man meinen. Wem sollte man zutrauen, Zinsen richtig zu berechnen, und das Ergebnis dann dem Kunden in einer ansprechenden Form nahezubringen, wenn nicht einer Bank? Eine schlichte Grafik, die den aktuellen Zinssatz mit dem Durchschnittzins am Markt vergleicht, ein hübsches Balkendiagramm vielleicht, und schon sieht der Kunde auf einen Blick: “Aha, der Kredit ist bei dieser Bank ja viel günstiger als bei anderen Banken.”

Zumindest, solange der Kunde nicht genauer hinschaut. Diesen Beitrag weiterlesen »

Gold wert: Die alte Leier vom Neukundengeschäft

Viele werden es kurz nach ihrer Geburt, manche erst in ihrer Jugend, und viele Erwachsene werden es wieder und wieder: Neukunde einer Bank. Doch immer weniger Menschen bleiben ihrer Bank ein Leben lang treu, wodurch die Spezies „Neukunde“ stetigen Zulauf erhält. Doch ein Konto- oder Bankwechsel ist mehr oder weniger mühsam, und wen die Bank erst einmal „im Sack“ hat, bei dem wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht bei einem Konto bleiben. Daher ist der Neukunden manchen Banken Gold wert – im wahrsten Sinne des Wortes.

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Das Sauber-Bank-Image: Vertrauen ist gut…

Was haben eine zweifelhafte Musikdownload-Plattform, ein Inkasso-Unternehmen und eine „Mitmach-Bank“ gemeinsam?

Als noa Bank-Gründer Jociz seinerzeit das Modell der transparenten Bank vorstellte, traf er einen Nerv. Vollkommene Transparenz – sehr gut! Gute Zinsen und ein gutes Gewissen – noch besser! Alle ziehen an einem Strang, die Anleger helfen dem heimischen Mittelstand – so sollte „Bank“ sein, so fühlt sich „social“ an, so ist man nicht Kunde, sondern man ist ein „Wir“.

Doch dann stellte sich heraus, dass die noa Bank keineswegs nur den Mittelstand mit Krediten versorgt, sondern große Summen an noa Factoring gingen – ebenfalls ein Unternehmen von Jociz. Die Vorwürfe, die noa Bank diene nur zur Finanzierung des Factorings, wogen schwer und kratzten erheblich am Sauber-Bank-Image. Der Rest ist Geschichte – ebenso wie die noa Bank selbst.

Dass das Konzept der noa Bank vielleicht von Anfang an zum Scheitern verurteilt war, ist dabei eher nebensächlich. Eine Bank lebt vom Vertrauen ihrer Kunden, und wenn ein Finanzdienstleister nicht nur eine hohe Rendite verspricht, sondern sich Fairness, Transparenz und „Social Banking“ auf die Fahnen schreibt, haben die meisten Kunden eine präzise Vorstellung davon, in welchem Geschäftsumfeld sie ihren Finanzdienstleister agieren sehen wollen – und in welchem nicht.

Von Abo-Fallen und Finanz-Communities

Doch zurück zur Ausgangsfrage. Nehmen wir an, Sie stoßen im Internet auf ein Testangebot, lesen das Kleingedruckte nicht gründlich genug und finden einige Wochen später ein Schreiben eines Inkasso-Unternehmens im Briefkasten. „Abo-Falle“ ist das gebräuchliche Wort für derartige Abonnements, die sich mehr oder weniger verschleiert automatisch aus einem kostenlosen Testangebot ergeben. Durch Worte wie „Inkasso-Unternehmen“, „Schufa-Eintrag“ und „rechtliche Schritte“ wird in den Schreiben Druck aufgebaut und der “Kunde” zum Bezahlen genötigt.

Was tun Sie also? Der erste Schritt führt zu Google – ob Sie wirklich in eine „Abo-Falle“ geraten sind, finden Sie so schnell heraus. Tatsächlich deuten die Suchtreffer darauf hin, dass Sie mit Ihrem Ärger nicht allein sind: Ob Leserreaktion bei Abzocknews.de oder Warnungen von der Verbraucherzentrale – der Internet-Anbieter ist kein Unbekannter, genauso wenig wie das Inkasso-Unternehmen, von dem zahlungsunwillige Kunden Post bekommen.

Außerdem können Sie sich an die Finanz-Community Ihres Vertrauens wenden und dort nach Rat, Hilfe, Trost oder Gleichgesinnten suchen. Ein offenes Ohr findet sich dort immer, oft auch echte Hilfe. Statt den erwarteten Gleichgesinnten stoßen Sie hier allerdings nur auf einen kurzen Kommentar, der durchweg positiv von dem Internet-Anbieter berichtet – nun gut, es mag sein, dass es auch zufriedene Kunden gibt.

Eng verbunden: Demekon Entertainment AG, FIDOR AG und UGV-Inkasso GmbH

Doch dann finden Sie zufällig heraus, dass es eine Verbindung zwischen der Finanzcommunity und dem Unternehmen gibt, wegen dem Sie so viel Ärger am Hals haben – und zwar eine geschäftliche: Die Aktiengesellschaft, die hinter der Community steht, besitzt 40 Prozent der Anteile an dem zweifelhaften Unternehmen. Was würden Sie davon halten?

Um es deutlich zu sagen: Rein rechtlich ist nichts dagegen einzuwenden, dass die FIDOR AG 40 Prozent der Anteile an der Demekon Holding GmbH hält, deren Tochterunternehmen die Demekon Entertainment AG ist.

Rein rechtlich ist die DEMEKON Entertainment AG auch darauf bedacht, mit ihrer Musik-Download-Plattform MusicMonster.fm eine reine Weste zu behalten und trotzdem gute Gewinne einzufahren, unter anderem auch in Zusammenarbeit mit der UGV-Inkasso GmbH.

Rein rechtlich ist auch nichts dagegen einzuwenden, dass die anderen 60 Prozent der Blitz-D08-sieben-vier-sieben GmbH gehören, deren Alleingesesellschafter Werner Jentzer auch der Geschäftsführer der UGV-Inkasso GmbH ist.

Rein rechtlich ist nicht einmal etwas dagegen einzuwenden, dass die DEMEKON Entertainment AG vorzugsweise UGV-Inkasso zur Eintreibung der Forderungen beauftragt.

Aber aus der Sicht von jemandem, der sich betrogen fühlt, und vielleicht auch aus der Sicht der anderen Nutzer der Finanzcommunity der FIDOR AG – aus deren Sicht ist diese Geschäftsbeziehung vielleicht nicht unbedingt mit dem gewünschten Image einer Bank zu vereinbaren. Oder?


Quellen und weiterführende Links zum Thema:

Abzocknews.de: Leserreaktion: Das Music Monster ist da – Abzocke?

Pressemitteilung: FIDOR verringert Anteil an DEMEKON

kek-online.de: Beteiligungsverhältnisse bei der DEMEKON Entertainment AG

Verbraucherzentrale Hamburg: UGV Inkasso Mahnungen oft zweifelhaft

Verein Schuldnerhilfe Essen e.V.: Merkblatt zu Forderungen von UGV Inkasso und Rechtsanwälte Wehnert

Vorweihnachtliche „Überraschung“ – Beratungsprotokolle schützen die Banken, nicht die Kunden

Missbraucht und ausgenutzt - das BeratungsprotokollIn einer breit angelegten Studie hat der Bundesverband der Verbraucherzentralen, zusammen mit seinen auf Länderebene operierenden Mitgliedern, die seit Anfang 2010 vorgeschriebenen Beratungsprotokolle der Banken einem eingehenden Test unterzogen.

Die Protokolle, die der Dokumentation von Beratungsgesprächen zur Geldanlage dienen sollen, haben – um es kurz zu fassen – katastrophal abgeschnitten. In fast allen Testgesprächen wurde weder das genaue Anlageziel des Testanlegers im Protokoll niedergeschrieben, noch wurden seine finanziellen Verhältnisse festgehalten. Auch Risikobereitschaft und finanzielle Verhältnisse fanden kaum Einlass in die Beratungsprotokolle, genausowenig wurden die Provisionen der empfohlenen Produkte klar wiedergegeben.

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