Archiv für die Kategorie „Panorama“
10 Anzeichen, dass ein Tagesgeldkonto nicht das Richtige für Sie ist
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Hohe Zinsen, Neukundenaktionen, Flexibilität – alle reden immer nur von den Vorteilen eines Tagesgeldkontos. Doch ein solches Konto taugt einfach nicht für jeden! Woran Sie merken, dass Sie nicht der Typ dazu sind? Wir haben die 10 sichersten Anzeichen dafür gesammelt, dass ein Tagesgeldkonto nichts für Sie ist. |
Eine Bank sieht rot – Sparkassen vs. Santander
HKS 13 – Feuerrot. Eine Farbe, die die Sparkassen mit niemandem teilen wollen, zumindest mit keiner anderen Bank. Dass der Sparkassenverband es ernst damit meint, haben bereits mehrere Konkurrenten erfahren müssen, die ihr Logo mit einem ähnlichen Rot-Ton versehen wollten. Letztlich mussten sich aber sowohl die norisbank als auch die GE Money Bank der geballten juristischen Macht der öffentlich-rechtlichen Kreditinstitute beugen und ihre Logos, Internetauftritte, etc. – kurz: ihr komplettes Corporate Design – ändern. Diesen Beitrag weiterlesen »
Wann kommt die Flut? – Bernanke macht die Schleusen auf
Wann die Flut kommt, ist eigentlich die falsche Frage. Welche Ausmaße sie haben wird, wenn Ben Bernanke, seines Zeichens Chef der US-amerikanischen Notenbank, am 3. November die Notenpresse anschmeißt, ist die Richtige. Diesen Beitrag weiterlesen »
Zinsanhebung in China – Kurs halten in der EU?
Drei Jahre sind bereits vergangen, seitdem die Bank of China das letzte Mal die Zinsschraube aufdrehte – nun ist es endlich wieder soweit. In einem überraschenden Schritt haben die chinesischen Zentralbänker das erste Mal seit Beginn der Finanzkrise den Leitzins erhöht, ein deutliches Signal an die internationalen Märkte.
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Vom Vorstand in den Knast? Die Causa BayernLB
Während allerorten bereits von einem neuerlichen Wirtschaftsboom (dank Export) geträumt wird, geraten die Finanzkrise und ihre Folgen allmählich aus dem Blickfeld. Natürlich, wenn die HRE wieder Bürgschaften in Milliardenhöhe benötigt, um ihre Bad Bank zu stützen, ist kurzzeitig das Thema wieder in aller Munde. Ein Abschluss, auch und vor allem juristischer Natur, scheint der Finanzkrise jedoch nicht gegönnt zu sein.
Nanu, DiBaDu? Neues Logo, neues Design und neue Konditionen bei ING-DiBa
Es ist Mitternacht in Deutschland, Schlag Zwölf, Geisterstunde. Während der größte Teil des Landes im Reich der Träume unterwegs ist, geht es für die größte Direktbank des Landes gerade um ein ganz anderes Reich – den Kundenbe-Reich. Das Projekt “Lalelu – DiBaDu” ist soeben in die finale Phase gestartet, und bisher verläuft alles nach Plan. Doch noch kann niemand mit letzter Sicherheit sagen, ob der Tag mit geklopften Schultern oder rollenden Köpfen enden wird. Und während der größte Teil des Landes an einem ganz normalen Mittwoch-Morgen in den Tag startet, beginnt für die größte Direktbank des Landes die Stunde der Wahrheit…
Eine Befragung unter 2.500 Bankkunden zwischen 16 und 64 Jahren zum Thema “Interessenkonflikt bei Bankberatung” im Auftrag der ING-DiBa zeigte deutlich, was die meisten Kunden an Banken und Sparkassen zu bemängeln haben: Fehlende Beratungskompetenz, vor allem im Anlagebereich, und unnötig verkomplizierte Finanzprodukte, die nur hohe Gebühren verschleiern sollen. Daraus folgern kann man, dass der Kunde eine Vertrauensbasis wünscht, bei der man Kunde sein, dem Berater aber dennoch auf Augenhöhe begegnen kann. Naheliegend, dass der Relaunch der ING-DiBa-Webseite diese Punkte konsequent aufgreift.
Im Vordergrund stehen klare, einfache Produktinformationen und das wiederkehrende Kürzel “DiBaDu”, das sich ausgeschrieben auch im neuen Logo der ING-DiBa wiederfindet. Im Stil der “Liebe ist,…”-Comics werden aus “DiBaDu ist,…” verschiendene Aussagen gebildet, die natürlich auch wieder Vertrauen, Selbstvertrauen, Unterstützung zum Thema haben.
An einigen Frühstückstischen war der Relaunch sicher heute morgen schon Thema, und von dort verbreitet sich die Nachricht in die Büros, während nach und nach die ersten Medienberichte dazu kommen. Gerade die Nacht-und-Nebel-Aktion macht das Thema “Relaunch der Webseite” spannender, als es gemeinhin ist, und wem dieser Aufhänger nicht zusagt, der besinnt sich eben auf das Grundlegende: Die neuen Konditionen der Finanzprodukte der ING-DiBa.
Bis zum 15. Dezember kann man sich beispielsweise für die Eröffnung eines ING-DiBa Girokontos 75 Euro Neukundenbonus sichern, das Extra-Konto bietet 2,00 Prozent p.a. aufs Tagesgeld, garantiert für 6 Monate, und dazu 25 Euro Bonus, und beim Direkt-Depot erhält man als Neukunde 25 Free-Trades und eine Gutschrift von 25 Euro. Lediglich das Festgeldkonto wird stiefmütterlich behandelt – der Fokus liegt also klar auf flexibler Gedanlage und Girokonto.
Die ING-DiBa hat mit und bei dem Relaunch sehr viel richtig gemacht – wie Bestands- und potentielle Neukunden mit der Überraschung umgehen, bleibt erst einmal noch spannend.
RIP noa bank – es leben die Ethikbanken?
So spektakulär wie die noa bank vor fast einem Jahr erstmalig auf dem deutschen Bankenmarkt aufgetreten ist, so spektakulär haben die Verantwortlichen der noa bank in den vergangenen Wochen auch das (voraussichtliche) Ende des Finanzinstituts inszeniert. Wilde Verschwörungstheorien gingen dem Beschluss der BaFin voraus, ein Moratorium zum Schutz der Kundeneinlagen zu verhängen. Francois Jozic, Gründer der noa bank, rief zur „Rettung der Demokratie im Finanzwesen“ auf und musste zuletzt doch aufgeben.
Jugendliche Sparwut – Die Bundesbank klärt auf
Die Tücken der Statistik – Teil 2
20,4% – so hoch liegt die Sparquote der Jugendlichen in Deutschland, ganze 9,1 Prozentpunkte über der durchschnittlichen Sparquote aller Haushalte. Mit ihrer neuesten Umfrage fügt die Deutsche Bundesbank dem Bild des Jugendlichen damit eine weitere Facette hinzu: Wenn er nicht gerade in der U-Bahn Rentner verprügelt oder sich ins Koma säuft, spart der Jugendliche also für seine Zukunft.
Trügerische Transparenz: Das Demokratieverständnis der noa Bank
„Retten Sie die finanzielle Demokratie! Schaffen wir gemeinsam eine bessere Welt!“ heißt es derzeit im Blog der noa Bank – hehre Ziele für jemanden, der sich im gleichen Atemzug als der Kleinere im Kampf „David gegen Goliath“ sieht. François Jozic, Gründer der noa Bank, sucht auf http://www.anderebank.de 15.000 Unterschriften für die noa Bank-Petition „zur Rettung der finanziellen Demokratie“ – dass der Zählerstand nach 10 Tagen gerade einmal 260 Stimmen aufweist, zeugt nicht gerade von grenzenlosem Vertrauen der noa-Kunden. Vielmehr zeigen die Kommentare, dass viele Bankkunden nicht nur enttäuscht sind, sondern auch eine Ahnung haben, wo Fehler im Konzept der noa Bank liegen könnten. Eine Frage, die sich wahrscheinlich viele stellen, bringt Leser Mike auf den Punkt:
Hinkt Ihre Idee der noa Bank auf beiden Beinen? Ist der “Geburtsfehler” (sofern vorhanden) heilbar?
noa Bank beschönt Grund für Geldannahmestopp
Die neuesten Schlagzeilen dürften derweil auch nicht dafür sorgen, dass sich deutlich mehr Zeichner für die Petition finden. Wie die Financial Times Deutschland berichtet, war der Grund des Einlagenstopps Ende Juni nur indirekt das „enorme Wachstum“, wie Jozic den Kunden der noa Bank am 24. Juni erklärte. Vielmehr hatte die BaFin am 23. Juni den Riegel vorgeschoben und der noa Bank sowohl die Geldannahme als auch die Kreditvergabe untersagt. Rechtlich ist zwar nicht zu beanstanden, dass die Auskunft an die Kunden die Realität, sagen wir, etwas beschönte – ein schaler Nachgeschmack bleibt dennoch. Und das Gefühl, dass die noa Bank doch nicht so „anders“ ist, wie sie sich gerne hätte, sondern die Transparenz im Zweifel auch hier Grenzen hat.
Versucht Jozic von sich abzulenken, indem er die Schuld auf die BaFin und den Finanzmarkt schiebt? Ist die noa Bank groß genug, um eine potentielle Gefahr darzustellen, die der Rest der Finanzwelt auszulöschen versucht? Was steckt wirklich hinter den Problemen der noa Bank? Ihre Meinung ist gefragt!
UPDATE: Dieser Prozess war kürzer, als erwartet: Am 18.08.2010 verpasste die BaFin der noa Bank, und indirekt auch noa factoring, den finalen Todesstoß – was aus den eingefrorenen Kundeneinlagen wird, Reaktionen von Betroffenen und weitere Hintergründe natürlich in den kommenden Tagen auf finsider.de!





