Finsider
finsider auf Facebook
Zuletzt kommentiert
  • Finanz- und Versicherungsmakler Ohligschläger in Hamburg: Inzwischen gibt es wieder ein aktuelles Urteil, das die...
  • Thomas: Wer hat nur dieses Design verbrochen? Vorher war die Schrift gut lesbar, die Seite barrierefrei und stufenlos...
  • Kartsen: Schon seit Anfang des Jahres hat die Berliner Sparkasse diese Funktion angekündigt und führt sie zum...
  • GeVestor-Microblog: Es sind nicht nur die Banken, die die sozialen Netzwerke für sich entdecken müssen. Es gibt auch...
  • GeVestor-Microblog: Für die Kunden auf jeden Fall ein wichtiger Schritt in Richtung eines flüssigeren Geldverkehrs!...

Eine Bank sieht rot – Sparkassen vs. Santander

Beliebt in Deutschland und SpanienHKS 13 – Feuerrot. Eine Farbe, die die Sparkassen mit niemandem teilen wollen, zumindest mit keiner anderen Bank. Dass der Sparkassenverband es ernst damit meint, haben bereits mehrere Konkurrenten erfahren müssen, die ihr Logo mit einem ähnlichen Rot-Ton versehen wollten. Letztlich mussten sich aber sowohl die norisbank als auch die GE Money Bank der geballten juristischen Macht der öffentlich-rechtlichen Kreditinstitute beugen und ihre Logos, Internetauftritte, etc. – kurz: ihr komplettes Corporate Design – ändern.

Der neue Sparringspartner der Sparkassen, die deutsche Tochter der spanischen Banco Santander, scheint jedoch nicht gewillt zu sein, so leicht aufzugeben. Das spanische Kreditinstitut, das seit 1986 das allseits bekannte Rot in seinem Logo verwendet, lässt sich weder davon beeindrucken, dass das Sparkassen-HKS 13 seit 2007 durch einen Eintrag im Münchner Patentamt geschützt ist, noch scheint es sich für gegen Plakate und Internetauftritt gerichtete einstweilige Verfügungen zu interessieren.

Kurioserweise zeigte sich die Sparkasse lange Zeit nicht im geringsten an der Farbwahl der Santander interessiert, obwohl diese schon seit einigen Jahren in Deutschland aktiv ist. Seit der Übernahme der SEB-Filialen durch die spanische Bank hat sich diese wohlwollende Haltung allerdings in Luft aufgelöst. Obwohl aktuell alles darauf hindeutet, dass die juristischen Streitigkeiten fortgeführt werden, dürfte letztendlich für beide Seiten ein Kompromiss am einträglichsten sein. Auch wenn meine Einsätze als Schlichter noch keine offiziellen Weihen erfahren haben, lehne ich mich mit folgender Kompromissformel aus dem Fenster: Die Santander verzichtet auf den Einsatz von HKS 13 in ihren Filialen, dafür toleriert die Sparkasse das Rot auf den Websites der Spanier. Und während die Banken sich noch streiten, sichere ich mir noch schnell das Geschmacksmuster für mit Zahlen bedruckte Zettel.

Das könnte Sie auch interessieren:

  1. 2, 5, 10 – Die Arithmetik der Automatengebühren Und ewig lockt der Streit. Noch immer ist keine allgemeine...
  2. Dr. Dispo hat Sprechstunde – Regierung sieht keinen Regelungsbedarf beim Dispozins Der Leitzins ist niedrig, der Dispo hoch. Nicht zum ersten...
  3. Eine TAN, sie zu knechten? Sparkasse schafft TAN-Listen ab Nicht nur Tagesgeld-Hopper und Direktbankkunden wissen die Vorteile des Online...
  4. Die TAN-Liste ist tot – lang lebe die TAN-Liste? Hand auf´s Herz – haben Sie Ihre TAN-Liste immer griffbereit?...
  5. Trügerische Transparenz: Das Demokratieverständnis der noa Bank „Retten Sie die finanzielle Demokratie! Schaffen wir gemeinsam eine bessere...

Kommentieren ist momentan nicht möglich.