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  • Kartsen: Schon seit Anfang des Jahres hat die Berliner Sparkasse diese Funktion angekündigt und führt sie zum...
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Eine TAN, sie zu knechten? Sparkasse schafft TAN-Listen ab

Nicht nur Tagesgeld-Hopper und Direktbankkunden wissen die Vorteile des Online Banking zu schätzen – leider hat der technische Fortschritt in diesem Fall auch Gaunern ganz neue Möglichkeiten eröffnet, auf das Ersparte unbedarfter Bankkunden zuzugreifen. Musste man früher „nur“ das Scheckbuch in der Tasche, Kredit- und EC-Karten im Auge und die PIN-Nummern im Kopf behalten, sind heute ein aktueller Browser, die neueste Firewall, Virenschutzprogramme und mehr nötig, um vor Hackern, Trojanern und Co. einigermaßen sicher zu sein.

mTAN, iTAN, chipTAN, TiTAN?

Nicht ohne Grund entwickeln auch einzelne Banken ihre Sicherheitsmechanismen ständig weiter, von HBCI über mobile TAN bishin zu kleinen Computern, die mit Hilfe der EC-Karte und einer temporären Datenverschlüsselung für größtmögliche Sicherheit sorgen sollen. Doch wie alles im Leben hat diese Sicherheit ihren Preis, und im Gegensatz zur guten alten TAN-Liste gehören besagte Mini-Computer in der Regel nicht zur Grundausstattung eines Girokontos, sondern schlagen mit etwa 10 bis über 50 Euro zu Buche.

Schluss mit der Zettelwirtschaft – Sparkassen gehen auf Nummer sicher

Diese Kosten sind für viele Bankkunden sicher ein Argument gegen die kostenpflichtigen Alternativen zur TAN-Liste, und diese Kunden zu überzeugen dürfte mehr oder weniger schwer fallen. Die Sparkassen gehen daher in Zukunft auf Nummer sicher und lassen ihren Kunden gar nicht erst die Wahl: Ab Ende 2010 werden keine neuen TAN-Listen mehr verschickt, und Kunden, die weiterhin Überweisungen online ausführen möchten, müssen etwa 12 Euro für den chipTAN-Generator der Sparkasse berappen. Das kreditkartengroße Gerät erstellt nach Eingabe der Überweisungsdaten in den PC eine chipTAN, indem es den EC-Karten-Chip aus- und mit Hilfe einer visuellen Schnittstelle die Überweisungsdaten direkt vom PC abliest. Die generierte chipTAN ist somit nur für die eingegebenen Überweisungdaten gültig. Um sicherzustellen, dass kein Hacker Kontonummer und Überweisungsbetrag unbemerkt ändert, wird beides nochmals auf dem Gerät angezeigt – sollte sich etwas geändert haben, kann man den Überweisungsvorgang an dieser Stelle einfach abbrechen.

(K)Ein perfektes Weihnachtsgeschenk?

Ob die Sparkassen von der Kooperation mit dem Hersteller der kleinen Sicherheitscomputer über die gesparten Portokosten hinaus profitieren, ist uns nicht bekannt – einen allzu großen Vorwurf kann man dem Verbund sicher nicht machen, da auch heute noch so mancher Online-Banking-Nutzer allein aus Unwissenheit ein größeres Risiko eingeht, als er müsste. Dass Kunden selten etwas für aufgezwungene Kosten übrig haben, wie man nicht erst seit dem Streit um Automatengebühren weiß, steht dem jedoch entgegen und dürfte zu einigem Unmut führen. Und spätestens, wenn das kleine Päckchen unter dem Weihnachtsbaum statt dem Logo des Juweliers das Sparkassen-Emblem trägt, wird auch das Argument: „Aber Schatz, es geht mir nur um deine Sicherheit!“, keine Jubelstürme hervorrufen. Aber immerhin rettet die Sparkasse mit der Abschaffung der TAN-Listen einigen hundert Bäumen das Leben – darauf einen Kasten Krombacher…

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2 Kommentare zu „Eine TAN, sie zu knechten? Sparkasse schafft TAN-Listen ab“

  • [...] schon im vorigen Jahr angekündigt, hat die Sparkasse das iTAN-Verfahren und damit die TAN-Listen abgeschafft, seit heute sind Online-Transaktionen nur noch per smsTAN oder chipTAN möglich, wer die Umstellung [...]

  • Onlinebanking wird sicherer – aber für viele Bankkunden auch teurer…

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