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Artikel-Schlagworte: „Bankprodukte“

Alles super, oder was? Die Super-Zins-Mogelpackungen der Banken

Alles außer super: Die Super-Zins-Mogelpackungen der BankenDie Verbraucherzentralen weisen mit schöner Regelmäßigkeit auf den Trick mit der Vorratspackung hin: “Mega-Spar-Paket” steht dann auf der 15-kg-Waschmittelpackung, “Super-Vorrats-Pack” auf der 2kg-Dose Gummibärchen. “Wer große Mengen kauft, spart automatisch!”, denkt sich die Hausfrau und schleppt den Weißen Riesen nach Hause. Doch wer nachrechnet, stellt oft fest, dass der Preisunterschied zu kleinen Packungen minimal bis nicht vorhanden ist – und das Super-Angebot eine Super-Mogelei.

Verständlich, dass die Enttäuschung des Verbrauchers groß ist, wenn sich etwas “super” nennt, das höchstens die Bezeichnung “normal” verdient hat. Doch dieses Phänomen begegnet uns natürlich nicht nur im Supermarkt, sondern auch – Sie ahnen es sicher – bei den Banken. Diesen Beitrag weiterlesen »

Über Kredit: Wer heute noch Gebühren zahlt, ist selbst Schuld

Vor einem knappen Jahr entschied der Bundesgerichtshof, dass Bearbeitungsgebühren bei Krediten unzulässig seien. Mit einem einfachen Brief können sich Kreditnehmer seither zuviel gezahlte Gebühren von ihrer Bank zurückholen – auch rückwirkend. Manche Banken fordern jedoch weiterhin Bearbeitungsgebühren. Diesen Beitrag weiterlesen »

Malen nach Zahlen – Wenn sich Banken verrechnen

Als Banker muss man vielleicht kein Mathe-Genie sein, ein gewisses Gefühl für Zahlen ist bei der Ausübung dieses Berufs aber sicher hilfreich, wenn nicht sogar vorauszusetzen – sollte man meinen. Wem sollte man zutrauen, Zinsen richtig zu berechnen, und das Ergebnis dann dem Kunden in einer ansprechenden Form nahezubringen, wenn nicht einer Bank? Eine schlichte Grafik, die den aktuellen Zinssatz mit dem Durchschnittzins am Markt vergleicht, ein hübsches Balkendiagramm vielleicht, und schon sieht der Kunde auf einen Blick: “Aha, der Kredit ist bei dieser Bank ja viel günstiger als bei anderen Banken.”

Zumindest, solange der Kunde nicht genauer hinschaut. Diesen Beitrag weiterlesen »

Gold wert: Die alte Leier vom Neukundengeschäft

Viele werden es kurz nach ihrer Geburt, manche erst in ihrer Jugend, und viele Erwachsene werden es wieder und wieder: Neukunde einer Bank. Doch immer weniger Menschen bleiben ihrer Bank ein Leben lang treu, wodurch die Spezies „Neukunde“ stetigen Zulauf erhält. Doch ein Konto- oder Bankwechsel ist mehr oder weniger mühsam, und wen die Bank erst einmal „im Sack“ hat, bei dem wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht bei einem Konto bleiben. Daher ist der Neukunden manchen Banken Gold wert – im wahrsten Sinne des Wortes.

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Nanu, DiBaDu? Neues Logo, neues Design und neue Konditionen bei ING-DiBa

Es ist Mitternacht in Deutschland, Schlag Zwölf, Geisterstunde. Während der größte Teil des Landes im Reich der Träume unterwegs ist, geht es für die größte Direktbank des Landes gerade um ein ganz anderes Reich – den Kundenbe-Reich. Das Projekt “Lalelu – DiBaDu” ist soeben in die finale Phase gestartet, und bisher verläuft alles nach Plan. Doch noch kann niemand mit letzter Sicherheit sagen, ob der Tag mit geklopften Schultern oder rollenden Köpfen enden wird. Und während der größte Teil des Landes an einem ganz normalen Mittwoch-Morgen in den Tag startet, beginnt für die größte Direktbank des Landes die Stunde der Wahrheit…


Eine Befragung unter 2.500 Bankkunden zwischen 16 und 64 Jahren zum Thema “Interessenkonflikt bei Bankberatung” im Auftrag der ING-DiBa zeigte deutlich, was die meisten Kunden an Banken und Sparkassen zu bemängeln haben: Fehlende Beratungskompetenz, vor allem im Anlagebereich, und unnötig verkomplizierte Finanzprodukte, die nur hohe Gebühren verschleiern sollen. Daraus folgern kann man, dass der Kunde eine Vertrauensbasis wünscht, bei der man Kunde sein, dem Berater aber dennoch auf Augenhöhe begegnen kann. Naheliegend, dass der Relaunch der ING-DiBa-Webseite diese Punkte konsequent aufgreift.

Im Vordergrund stehen klare, einfache Produktinformationen und das wiederkehrende Kürzel “DiBaDu”, das sich ausgeschrieben auch im neuen Logo der ING-DiBa wiederfindet. Im Stil der “Liebe ist,…”-Comics werden aus “DiBaDu ist,…” verschiendene Aussagen gebildet, die natürlich auch wieder Vertrauen, Selbstvertrauen, Unterstützung zum Thema haben.

“Du, da, die Diba, die ist jetzt “DiBaDu”, wie “Diba-diba-du”, nur ohne “diba”, und “Die Bank und du”, siehst du? – steht da jetzt auf dem Logo. Was sagst du dazu?”

An einigen Frühstückstischen war der Relaunch sicher heute morgen schon Thema, und von dort verbreitet sich die Nachricht in die Büros, während nach und nach die ersten Medienberichte dazu kommen. Gerade die Nacht-und-Nebel-Aktion macht das Thema “Relaunch der Webseite” spannender, als es gemeinhin ist, und wem dieser Aufhänger nicht zusagt, der besinnt sich eben auf das Grundlegende: Die neuen Konditionen der Finanzprodukte der ING-DiBa.

Bis zum 15. Dezember kann man sich beispielsweise für die Eröffnung eines ING-DiBa Girokontos 75 Euro Neukundenbonus sichern, das Extra-Konto bietet 2,00 Prozent p.a. aufs Tagesgeld, garantiert für 6 Monate, und dazu 25 Euro Bonus, und beim Direkt-Depot erhält man als Neukunde 25 Free-Trades und eine Gutschrift von 25 Euro. Lediglich das Festgeldkonto wird stiefmütterlich behandelt – der Fokus liegt also klar auf flexibler Gedanlage und Girokonto.

Die ING-DiBa hat mit und bei dem Relaunch sehr viel richtig gemacht – wie Bestands- und potentielle Neukunden mit der Überraschung umgehen, bleibt erst einmal noch spannend.

Social Banking: Online Geld überweisen mit der e-wallet der FIDOR Bank

TwitterDer Begriff „e-wallet“ mag sich noch nicht flächendeckend durchgesetzt haben, doch die FIDOR Bank könnte mit dem hauseigenen Online-Überweisungsdienst dafür sorgen, dass sich das bald ändert. Die „Internet-Geldbörse“ der Bank vereinfacht nicht nur Fidor-Kunden das Versenden und Verleihen von Geld untereinander – auch innerhalb der Twitter-Community kann die e-wallet jetzt genutzt werden. Diesen Beitrag weiterlesen »

Trügerische Transparenz: Das Demokratieverständnis der noa Bank

noa bank - ethische Geldanlagen fürs 20. Jahrhundert?„Retten Sie die finanzielle Demokratie! Schaffen wir gemeinsam eine bessere Welt!“ heißt es derzeit im Blog der noa Bank – hehre Ziele für jemanden, der sich im gleichen Atemzug als der Kleinere im Kampf „David gegen Goliath“ sieht. François Jozic, Gründer der noa Bank, sucht auf http://www.anderebank.de 15.000 Unterschriften für die noa Bank-Petition „zur Rettung der finanziellen Demokratie“ – dass der Zählerstand nach 10 Tagen gerade einmal 260 Stimmen aufweist, zeugt nicht gerade von grenzenlosem Vertrauen der noa-Kunden. Vielmehr zeigen die Kommentare, dass viele Bankkunden nicht nur enttäuscht sind, sondern auch eine Ahnung haben, wo Fehler im Konzept der noa Bank liegen könnten. Eine Frage, die sich wahrscheinlich viele stellen, bringt Leser Mike auf den Punkt:

Hinkt Ihre Idee der noa Bank auf beiden Beinen? Ist der “Geburtsfehler” (sofern vorhanden) heilbar?

noa Bank beschönt Grund für Geldannahmestopp

Die neuesten Schlagzeilen dürften derweil auch nicht dafür sorgen, dass sich deutlich mehr Zeichner für die Petition finden. Wie die Financial Times Deutschland berichtet, war der Grund des Einlagenstopps Ende Juni nur indirekt das „enorme Wachstum“, wie Jozic den Kunden der noa Bank am 24. Juni erklärte. Vielmehr hatte die BaFin am 23. Juni den Riegel vorgeschoben und der noa Bank sowohl die Geldannahme als auch die Kreditvergabe untersagt. Rechtlich ist zwar nicht zu beanstanden, dass die Auskunft an die Kunden die Realität, sagen wir, etwas beschönte – ein schaler Nachgeschmack bleibt dennoch. Und das Gefühl, dass die noa Bank doch nicht so „anders“ ist, wie sie sich gerne hätte, sondern die Transparenz im Zweifel auch hier Grenzen hat.

Versucht Jozic von sich abzulenken, indem er die Schuld auf die BaFin und den Finanzmarkt schiebt? Ist die noa Bank groß genug, um eine potentielle Gefahr darzustellen, die der Rest der Finanzwelt auszulöschen versucht? Was steckt wirklich hinter den Problemen der noa Bank? Ihre Meinung ist gefragt!

UPDATE: Dieser Prozess war kürzer, als erwartet:  Am 18.08.2010 verpasste die BaFin der noa Bank, und indirekt auch noa factoring, den finalen Todesstoß – was aus den eingefrorenen Kundeneinlagen wird, Reaktionen von Betroffenen und weitere Hintergründe natürlich in den kommenden Tagen auf finsider.de!

Ausgezeichnet! Vom liberalen Umgang der Banken mit Testsiegeln

Siegel – Zeichen der Macht. Bereits im Altertum wurde die Macht der Herrscher mit Hilfe versiegelter Anweisungen bis in die entlegensten Regionen ihrer Herrschaftsbereiche gebracht. Und auch heute noch, in einer Zeit, in der Siegelwachs und Siegelring im Angesicht von E-Mails und Instant Messaging zu Anachronismen verkommen sind, üben Siegel noch immer Macht aus.

In fast jeder Form beliebt (Ausnahme: Ralph Siegel), versucht heutzutage jedermann, Testsiegel aller Art zu erringen. Und die Banken machen hier keine Ausnahme. Sie schmücken ihre Produkte gerne mit Auszeichnungen von Zeitungen und Finanzportalen, besonders beliebt ist das Finanztest-Siegel, das die Tochter der Stiftung Warentest bei ihren regelmäßigen Tests vergibt.



Aufgrund ihrer großen Beliebtheit finden sich die Testsiegel dann auch in großer Zahl auf den Websites der Banken und vermitteln gleichermaßen Seriosität und Qualität. Meist auch durchaus zurecht. Doch die weit verbreitete Praxis vieler Finanzinstitute, weiterhin mit alten Auszeichnungen zu werben, sollte als Warnung dienen, Testsiegeln nicht blind zu vertrauen. Denn es ist durchaus ein Unterschied, ob die Auszeichnung im Jahr ´10 oder vor 10 Jahren vergeben wurde.

Es wäre wünschenswert, dass die Banken Testsiegel weniger inflationär verwenden würden – und im besten Fall natürlich nur dann, wenn die Tests zumindest nicht älter als vom Vorjahr sind…

1822direkt Festgeldkonto: 1822direkt-anlagekonto





Haben Sie auch ein Prüfsiegel älteren Datums gefunden, wie diese beiden der Sparkassen-Tochter 1822direkt? Sagen Sie uns, wo oder verlinken Sie die Seite in den Kommentaren – wir sind gespannt!