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Zinsanhebung in China – Kurs halten in der EU?
Drei Jahre sind bereits vergangen, seitdem die Bank of China das letzte Mal die Zinsschraube aufdrehte – nun ist es endlich wieder soweit. In einem überraschenden Schritt haben die chinesischen Zentralbänker das erste Mal seit Beginn der Finanzkrise den Leitzins erhöht, ein deutliches Signal an die internationalen Märkte.
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EU will mehr Sicherheit für die Einlagen
Die Einlagen von Privatanlegern bis zu einer Höhe von 100.000 Euro gesetzlich abzusichern, war bereits seit längerem geplant. Nun arbeitet die Europäische Union allerdings an etwas Größerem, einer Einlagensicherung, die umfassender und vor allem belastbarer ist.
Umfassender schon aus dem Grund, dass in Zukunft auch Fremdwährungskonten unter die gesetzliche Einlagensicherung fallen sollen. Auch soll die Frist, in der die Guthaben ausbezahlt werden müssen, auf eine Woche gesenkt werden. Um die derart steigenden Anforderungen bewältigen zu können, sollen die Banken zudem dazu verpflichtet werden, rund 1,5 Prozent der Spareinlagen als Rücklagen zu halten.
Wie zu erwarten, sind die Pläne der EU bei den Banken auf wenig Gegenliebe gestoßen. Eine Verschärfung der Bedingungen auf europäischer Ebene sehen vor allem die deutschen Institute als unnötig an und verweisen auf die privaten Einlagensicherungsfonds. Aber diese Haltung kennen wir ja bereits von der Verbraucherkreditrichtlinie.


