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Artikel-Schlagworte: „sofortüberweisung.de“

Ba-Ba-Banküberfall – sofortüberweisung.de in der Kritik

Wie großzügig soll man mit seinen Daten umgehen?

Was haben Dispokreditlinie, Girokontoumsätze und Tagesgeldkontoguthaben gemeinsam? Ganz einfach, alle diese Daten werden von sofortüberweisung.de, einem Onlinebezahldienst, bei jedem Einkauf über das System abgefragt.

Rein rechtlich scheint wenig gegen die Geschäftsidee zu sprechen, Wettbewerbsrechtler und Kartellamt sehen aktuell keinen Grund, sofortüberweisung.de und Co. in ihren Tätigkeiten einzuschränken. Ganz im Gegensatz dazu, sehen zahlreiche Banken und Sparkassen den Zugriff auf die Konten ihrer Kunden durch den Onlinefinanzdienstleister (mit Hilfe von PIN und TAN, die die Kunden dem Dienst zur Verfügung stellen) eher problematisch.

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Social Banking: Online Geld überweisen mit der e-wallet der FIDOR Bank

TwitterDer Begriff „e-wallet“ mag sich noch nicht flächendeckend durchgesetzt haben, doch die FIDOR Bank könnte mit dem hauseigenen Online-Überweisungsdienst dafür sorgen, dass sich das bald ändert. Die „Internet-Geldbörse“ der Bank vereinfacht nicht nur Fidor-Kunden das Versenden und Verleihen von Geld untereinander – auch innerhalb der Twitter-Community kann die e-wallet jetzt genutzt werden. Diesen Beitrag weiterlesen »

giropay vs. sofortüberweisung.de

Die 1. Runde im Kampf der Online-Bezahldienste ist eröffnet!

Nun beginnt also bei den Online-Bezahldienste der Kampf um die Marktanteile. giropay, ein Dienstleister, der von den Sparkassen, den Genossenschaftsbanken und der Postbank betrieben wird, hat Klage gegen einen seiner größten Konkurrenten, sofortüberweisung.de, eingereicht. Der Vorwurf: unlauterer Wettbewerb.



Die Klageschrift konzentriert sich dabei auf den Umstand, dass bei einer Zahlung über sofortüberweisung.de der Nutzer seine PIN- und TAN-Daten an die Betreiber von sofortüberweisung.de weitergibt und nicht erst auf das Portal seiner eigenen Bank weitergeleitet wird, wo die Transaktion wie bei einer Überweisung üblich per PIN und TAN abgeschlossen wird und wie es auch bei giropay der Fall ist. Zwar betont sofortüberweisung.de die Sicherheit des eigenen Zahlungssystems, fragwürdig ist die Weitergabe solch essentieller Daten wie TAN und PIN an Dritte jedoch auf jeden Fall. Und zwar nicht nur aus Sicherheitsgründen.

Sparen und kassieren

Natürlich stört sich giropay weitaus weniger an den eventuellen Sicherheitsproblemen der Konkurrenz, als vielmehr daran, dass die vermeintlichen Lücken im Sicherheitsprotokoll es sofortüberweisung.de erlauben, eine Transaktion deutlich billiger anzubieten (1,00% vs. 1,50% bis 2,50%). Ermöglicht wird der günstige Preis primär dadurch, dass sofortüberweisung.de die abgefragten Daten automatisiert im Online Banking der jeweiligen Banken einträgt, also das automatisiert, was der Kunde bei einer Überweisung und bei giropay selbst machen muss.

giropay jedoch hat Verträge mit den einzelnen Bank abgeschlossen, was den notwendigen Aufwand des giropay-Geschäftsmodells nicht unerheblich vergrößert. Und damit natürlich auch die Kosten und den Preis der Dienstleistung. Ob es sich bei der „Abkürzung, die sofortüberweisung.de nimmt, tatsächlich um unlauteren Wettbewerb von Seiten der Betreiber handelt, oder ob alles in jeder Hinsicht – auch in rechtlicher – sicher ist, wage ich nicht zu beurteilen.



Kampf um einen kleinen Markt

Interessant ist es jedoch auf jeden Fall, zu beobachten, mit welch harten Bandagen der Kampf zweier Online-Bezahldienste ausgetragen wird, vor allem wenn man bedenkt, dass beide eine nicht einmal annähernd dominante Stellung am Markt einnehmen. Die besitzt immer noch PayPal. Und selbst PayPal als Riese der Online-Bezahldienste kann heute online denn traditionellen Zahlungsformen (Vorkasse, Nachnahme und Rechnung) noch lange nicht das Wasser reichen und bedient – inklusive Konkurrenz – gerade einmal ein Fünftel des Gesamtvolumens.