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Artikel-Schlagworte: „Verbraucher“

Alles super, oder was? Die Super-Zins-Mogelpackungen der Banken

Alles außer super: Die Super-Zins-Mogelpackungen der BankenDie Verbraucherzentralen weisen mit schöner Regelmäßigkeit auf den Trick mit der Vorratspackung hin: “Mega-Spar-Paket” steht dann auf der 15-kg-Waschmittelpackung, “Super-Vorrats-Pack” auf der 2kg-Dose Gummibärchen. “Wer große Mengen kauft, spart automatisch!”, denkt sich die Hausfrau und schleppt den Weißen Riesen nach Hause. Doch wer nachrechnet, stellt oft fest, dass der Preisunterschied zu kleinen Packungen minimal bis nicht vorhanden ist – und das Super-Angebot eine Super-Mogelei.

Verständlich, dass die Enttäuschung des Verbrauchers groß ist, wenn sich etwas “super” nennt, das höchstens die Bezeichnung “normal” verdient hat. Doch dieses Phänomen begegnet uns natürlich nicht nur im Supermarkt, sondern auch – Sie ahnen es sicher – bei den Banken. Diesen Beitrag weiterlesen »

Über Kredit: Wer heute noch Gebühren zahlt, ist selbst Schuld

Vor einem knappen Jahr entschied der Bundesgerichtshof, dass Bearbeitungsgebühren bei Krediten unzulässig seien. Mit einem einfachen Brief können sich Kreditnehmer seither zuviel gezahlte Gebühren von ihrer Bank zurückholen – auch rückwirkend. Manche Banken fordern jedoch weiterhin Bearbeitungsgebühren. Diesen Beitrag weiterlesen »

Infografik: Neuer Banken-Index BASIN misst Erfolg von Banken im Social Web

Als vor einigen Monaten auf finsider die Top 10 der Banken bei Facebook und Twitter veröffentlicht wurden, konnte man es bereits erahnen: Erfolg in Social Media hängt – zumindest bei Banken – nicht von der Größe ab. Diese Tendenz hat das Verbraucherportal FINERO jetzt bestätigt – mit der Entwicklung des Social Media-BASIN, des Banken-Aktivitäts- und -Sichtbarkeits-Index. Diesen Beitrag weiterlesen »

Fans und Follower: Die Top 10 der deutschen Banken bei Facebook und Twitter

Die Zahl der Banken, die mit Hilfe von Social Media neue Kunden gewinnen und Bestandskunden an sich binden wollen, ist in den letzten 12 Monaten stark gestiegen, und auch die Gefolgschaft aus Fans und Followern wächst. Aber wer ist am erfolgreichsten bei der Erweiterung seiner Internet-Anhängerschaft? Und schlagen sich Online- oder Filialbanken besser? Diesen Beitrag weiterlesen »

Ratenkredit: Bye Bye, Bearbeitungsgebühr?

Bearbeitungsgebühren für Kredite widerrechtlichDavon dürften nicht wenige Kreditnehmer geträumt haben: Nach einem in der vergangenen Woche veröffentlichten Urteil des Oberlandesgerichts Karlsruhe sind Bearbeitungsgebühren für Kredite widerrechtlich und damit unwirksam. Diesen Beitrag weiterlesen »

Malen nach Zahlen – Wenn sich Banken verrechnen

Als Banker muss man vielleicht kein Mathe-Genie sein, ein gewisses Gefühl für Zahlen ist bei der Ausübung dieses Berufs aber sicher hilfreich, wenn nicht sogar vorauszusetzen – sollte man meinen. Wem sollte man zutrauen, Zinsen richtig zu berechnen, und das Ergebnis dann dem Kunden in einer ansprechenden Form nahezubringen, wenn nicht einer Bank? Eine schlichte Grafik, die den aktuellen Zinssatz mit dem Durchschnittzins am Markt vergleicht, ein hübsches Balkendiagramm vielleicht, und schon sieht der Kunde auf einen Blick: “Aha, der Kredit ist bei dieser Bank ja viel günstiger als bei anderen Banken.”

Zumindest, solange der Kunde nicht genauer hinschaut. Diesen Beitrag weiterlesen »

Eine TAN, sie zu knechten? Sparkasse schafft TAN-Listen ab

Nicht nur Tagesgeld-Hopper und Direktbankkunden wissen die Vorteile des Online Banking zu schätzen – leider hat der technische Fortschritt in diesem Fall auch Gaunern ganz neue Möglichkeiten eröffnet, auf das Ersparte unbedarfter Bankkunden zuzugreifen. Musste man früher „nur“ das Scheckbuch in der Tasche, Kredit- und EC-Karten im Auge und die PIN-Nummern im Kopf behalten, sind heute ein aktueller Browser, die neueste Firewall, Virenschutzprogramme und mehr nötig, um vor Hackern, Trojanern und Co. einigermaßen sicher zu sein.

mTAN, iTAN, chipTAN, TiTAN?

Nicht ohne Grund entwickeln auch einzelne Banken ihre Sicherheitsmechanismen ständig weiter, von HBCI über mobile TAN bishin zu kleinen Computern, die mit Hilfe der EC-Karte und einer temporären Datenverschlüsselung für größtmögliche Sicherheit sorgen sollen. Doch wie alles im Leben hat diese Sicherheit ihren Preis, und im Gegensatz zur guten alten TAN-Liste gehören besagte Mini-Computer in der Regel nicht zur Grundausstattung eines Girokontos, sondern schlagen mit etwa 10 bis über 50 Euro zu Buche.

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Gehirnjogging für Anfänger

Vor 10 Jahren war die Finanzwelt für die meisten Bankkunden noch einfach und überschaubar. Man besaß ein Girokonto, eine Kreditkarte, dazu kamen oftmals Sparbücher, Bausparer und andere langfristige Geldanlagen bei der Bank. Bei einer Bank. Der Hausbank, deren Filiale man aufsuchte, um seine Geldgeschäfte zu erledigen. Merken musste man sich nur die PIN-Nummer der ec-Karte, und die auch nur, wenn man nicht sowieso am Schalter Geld abhob.

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Trügerische Transparenz: Das Demokratieverständnis der noa Bank

noa bank - ethische Geldanlagen fürs 20. Jahrhundert?„Retten Sie die finanzielle Demokratie! Schaffen wir gemeinsam eine bessere Welt!“ heißt es derzeit im Blog der noa Bank – hehre Ziele für jemanden, der sich im gleichen Atemzug als der Kleinere im Kampf „David gegen Goliath“ sieht. François Jozic, Gründer der noa Bank, sucht auf http://www.anderebank.de 15.000 Unterschriften für die noa Bank-Petition „zur Rettung der finanziellen Demokratie“ – dass der Zählerstand nach 10 Tagen gerade einmal 260 Stimmen aufweist, zeugt nicht gerade von grenzenlosem Vertrauen der noa-Kunden. Vielmehr zeigen die Kommentare, dass viele Bankkunden nicht nur enttäuscht sind, sondern auch eine Ahnung haben, wo Fehler im Konzept der noa Bank liegen könnten. Eine Frage, die sich wahrscheinlich viele stellen, bringt Leser Mike auf den Punkt:

Hinkt Ihre Idee der noa Bank auf beiden Beinen? Ist der “Geburtsfehler” (sofern vorhanden) heilbar?

noa Bank beschönt Grund für Geldannahmestopp

Die neuesten Schlagzeilen dürften derweil auch nicht dafür sorgen, dass sich deutlich mehr Zeichner für die Petition finden. Wie die Financial Times Deutschland berichtet, war der Grund des Einlagenstopps Ende Juni nur indirekt das „enorme Wachstum“, wie Jozic den Kunden der noa Bank am 24. Juni erklärte. Vielmehr hatte die BaFin am 23. Juni den Riegel vorgeschoben und der noa Bank sowohl die Geldannahme als auch die Kreditvergabe untersagt. Rechtlich ist zwar nicht zu beanstanden, dass die Auskunft an die Kunden die Realität, sagen wir, etwas beschönte – ein schaler Nachgeschmack bleibt dennoch. Und das Gefühl, dass die noa Bank doch nicht so „anders“ ist, wie sie sich gerne hätte, sondern die Transparenz im Zweifel auch hier Grenzen hat.

Versucht Jozic von sich abzulenken, indem er die Schuld auf die BaFin und den Finanzmarkt schiebt? Ist die noa Bank groß genug, um eine potentielle Gefahr darzustellen, die der Rest der Finanzwelt auszulöschen versucht? Was steckt wirklich hinter den Problemen der noa Bank? Ihre Meinung ist gefragt!

UPDATE: Dieser Prozess war kürzer, als erwartet:  Am 18.08.2010 verpasste die BaFin der noa Bank, und indirekt auch noa factoring, den finalen Todesstoß – was aus den eingefrorenen Kundeneinlagen wird, Reaktionen von Betroffenen und weitere Hintergründe natürlich in den kommenden Tagen auf finsider.de!

Die Tücken der Statistik – Teil 1

Heute: Der Bankenverband und das Online Banking

Die Ergebnisse der vor kurzem veröffentlichten Umfrage des Bankenverbands sind in weiten Teilen nicht überraschend und als falsch kann man sie erst recht nicht bezeichnen. Die Umfragewerte bestätigen lediglich das, wovon sowieso ausgegangen wird.


So ist die Nutzung von Online Banking Angeboten unter jungen Erwachsenen besonders weit verbreitet, darüber hinaus nimmt die Häufigkeit der Nutzung parallel mit dem Alter der befragten Personen stetig ab (siehe Grafik). So weit, so gut. Doch eine Zahl in der Statistik des Bankenverband sorgt dann doch für etwas Verwunderung: Kaum jemand, der gerade erst die Volljährigkeit erreicht hat, nutzt Online Banking!



Nun befindet sich zwar (vermutlich) kein Fehler in der Statistik, aber eine Erklärung für die doch etwas überraschenden Werte wird auch nicht geliefert. So kann leicht der Eindruck entstehen, der Anteil der 18-24jährigen, die für ihre Bankgeschäfte das Internet nutzen, sei so hoch beziehungsweise niedrig wie bei den 40-49jährigen.


Dabei dürfte die kuriosen Zahlen anders zu erklären sein: Viele 18-24jährige werden ihre Finanzen nicht aktiv regeln, da entweder kaum eigenes Einkommen vorhanden ist und/oder noch die Eltern bei den Finanzen (mit)entscheiden. Eine jugendliche Vorliebe für die Filiale um die Ecke wird jedoch kaum der Grund für die seltsamen Zahlenwerte sein.


Wie immer gilt bei Statistiken, insbesondere wenn sie auf Umfragen basieren, dass die Ergebnisse genau und vor allem kritisch betrachtet werden müssen.


Statistik des Bankenverbands: Online Banking - Nutzung nach Alter