Finsider
finsider auf Facebook
Zuletzt kommentiert
  • Finanz- und Versicherungsmakler Ohligschläger in Hamburg: Inzwischen gibt es wieder ein aktuelles Urteil, das die...
  • Thomas: Wer hat nur dieses Design verbrochen? Vorher war die Schrift gut lesbar, die Seite barrierefrei und stufenlos...
  • Kartsen: Schon seit Anfang des Jahres hat die Berliner Sparkasse diese Funktion angekündigt und führt sie zum...
  • GeVestor-Microblog: Es sind nicht nur die Banken, die die sozialen Netzwerke für sich entdecken müssen. Es gibt auch...
  • GeVestor-Microblog: Für die Kunden auf jeden Fall ein wichtiger Schritt in Richtung eines flüssigeren Geldverkehrs!...

Artikel-Schlagworte: „Wirtschaftspolitik“

Die Umsetzung der Verbraucherkreditrichtlinie – ein Drama in 3 Akten (II)

EU-Richtlinie_LogoAm 16. Januar 2008 wurde die Verbraucherkeditrichtlinie auf EU-Ebene verabschiedet, seit dem 3. August 2009 steht fest, wie diese in Deutschland umgesetzt werden muss. Über 11 Monate Zeit blieb deutschen Kreditinstituten, einen Plan zu entwickeln, der einen reibungslosen Ablauf der Umstellung und rechtzeitige ausführliche Information an Kunden und Vermarkter garantiert hätte. Und dann war er da, der 11. Juni 2010.

Was bisher geschah: Die Rechtsabteilungen der Kreditgeber haben ihr Möglichstes getan, um ohne Nutzung der Mustervorlagen des Gesetzgebers eine für jede Bank individuelle Lösung für die Frage zu finden, welche Angaben zu den Pflichtangaben gehören und in welcher Form diese dargereicht werden müssen.


2. Akt: Wer hat Angst vor Graf Zahl?

Waren im ersten Akt noch die Rechtsabteilungen der einzelnen Kreditgeber gefragt, sind die Hauptakteure des zweiten Akts die Finanzgenies – schließlich gilt es, repräsentative/realistische/realitätsnahe Beispiele (je nach Auslegung) zu finden, bei denen Sollzins, effektiver Zins, Bearbeitungsgebühr und der vielzitierte “2/3-Zins” ihren großen Auftritt haben. Zudem erwartet der Gesetzgeber (und die EU), dass der effektive Zins zukünftig über diese Formel berechnet wird:

Formel effektiver Zins

Eine schwierige Aufgabe für den Otto-Normalverbraucher, aber doch nicht für die hellen Köpfe einer Bank, oder? Was kann da schon schief gehen?

Diesen Beitrag weiterlesen »

Politikermund tut Blödsinn kund – Teil 1

Schiefe Vergleiche. Heute: Die Griechenlandkrise

Von alternativlosen Entscheidungen (seit wann kann man überhaupt in einer Situation, in der keine Alternativen existieren, eine Entscheidung treffen?), bis hin zu Spekulanten, die eigenhändig ganze Nationen ins Unglück stürzen (um eine Wette per Credit Default Swap abzuschließen, braucht es schließlich immer eine zweite Partei, die freiwillig dagegen wettet und – falls die Wette klappt – die Verluste tragen muss), mangelt es in Politik und Medien nicht an schiefen Vergleichen, fragwürdiger Rhetorik und inhaltsleeren Aussagen.

Diesen Beitrag weiterlesen »